News: IFAT 2026 Highlight

ts Ozontechnologie der nächsten Generation für die Wasseraufbereitung
München, Deutschland – Die globale Umwelttechnologiebranche bereitet sich auf ihr Treffen in München zur IFAT 2026 vor, der weltweit führenden Fachmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffmanagement. Die Veranstaltung findet vom 4. bis 7. Mai 2026 statt und dient als wichtige Plattform für die Präsentation von Innovationen in der Wasseraufbereitung. Zu den am meisten erwarteten Exponaten gehören die neuesten Fortschritte in der Ozonsystemtechnik, mit einem klaren Fokus auf Modularität, Energieeffizienz und fortschrittlichen Oxidationsprozessen.


Der Wandel hin zu kompakten und effizienten Ozongeräten
Branchenführer reagieren auf die wachsende Nachfrage nach Nachrüstung und dezentraler Wasseraufbereitung mit der Vorstellung der nächsten Generation von Ozongeräten. Der wichtigste Trend auf der IFAT 2026 wird die Entwicklung hin zu kompakten, modularen Ozonerzeugungssystemen sein. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen, die große Maschinenhallen erfordern, sind diese neuen Systeme für die „Plug-and-Play“-Integration konzipiert und eignen sich daher ideal für Projekte zur Wasserwiederverwendung in Containern und mittelgroße kommunale Anlagen.
Besucher können Systeme erwarten, die den Platzbedarf erheblich reduzieren, ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Beispielsweise erreichen Technologien, die fortschrittliche Hochfrequenz-Stromversorgungen und dielektrische Entladung mit doppeltem Mikrospalt nutzen, eine beispiellose Effizienz. Diese Designs sparen nicht nur Platz, sondern erhöhen auch die Betriebssicherheit, da einzelne Module gewartet werden können, während der Rest des Systems online bleibt.
Hohe Konzentration und fortgeschrittene Oxidation
Ein besonderes Highlight wird die Fähigkeit moderner Ozonsterilisatoren sein, bei Zufuhr von Sauerstoff hochkonzentriertes Ozon von bis zu 296 g/Nm³ zu erzeugen. Diese hohe Konzentration ist für wirksame fortgeschrittene Oxidationsprozesse (AOP) von entscheidender Bedeutung, insbesondere in Kombination mit UV-Licht. Durch die Kombination von Ozon und UV-Strahlung können Anlagen Hydroxylradikale erzeugen, die Mikroschadstoffe, Arzneimittel und endokrinschädigende Verbindungen aggressiv abbauen, die mit herkömmlichen Desinfektionsmethoden nicht entfernt werden können.
Diese „Ozon + UV“-Synergie wird zum Goldstandard für Wasserwiederverwendungsanwendungen. Da kommunale und industrielle Einrichtungen strengeren Vorschriften zur Abwasserqualität unterliegen, steht die Möglichkeit, ein robustes Ozonsystem einzusetzen, das eine chemikalienfreie Desinfektion und Schadstoffoxidation gewährleistet, im Mittelpunkt der Messe.
Engineering für reale Einschränkungen
Aussteller auf der IFAT gehen über theoretische Daten hinaus und gehen auf praktische technische Herausforderungen ein. Die Diskussionen konzentrieren sich auf die Leistung von Ozongeräten bei variablen Durchflussraten, sich ändernder Wasserqualität (UVT) und realen Energieeinschränkungen. Die Automatisierung spielt hier eine Schlüsselrolle. Moderne Systeme mit SPS-basierten Steuerungen und SCADA-Integration ermöglichen eine Fernüberwachung und vorausschauende Wartung und sorgen dafür, dass die Einhaltung von Vorschriften einfacher zu erreichen und aufrechtzuerhalten ist.
Für Branchen von der Lebensmittelverarbeitung bis zur Pharmaindustrie und für Kommunen, die die Trinkwasserqualität sichern möchten, bestätigt die auf der IFAT 2026 gezeigte Technologie, dass Ozonsterilisatoren nicht mehr nur ein Desinfektionsschritt, sondern eine umfassende Lösung für das gesamte Wassermanagement sind.

